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47. Unternehmertreffen
Bezirksamt Neukölln von Berlin

23.02.2017, 17:30 Uhr

Gastgeber: Bezirksamt Neukölln von Berlin
Veranstaltungsort: KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst

Für das 47. Unternehmertreffen begaben wir uns an einen besonderen Ort: Das Bezirksamt Neukölln mit Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey hatte in die beeindruckende Gebäudeanlage des im vergangenen Herbst eröffneten KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei geladen. Wir bedanken uns für die Gelegenheit, diesen außergewöhnlichen Ort kennenlernen und einen wunderbaren Abend erleben zu dürfen!

Das von der Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin ausgerichtete Unternehmertreffen lockte zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer, darunter auch viele neue Gesichter. So ist es das bislang am besten besuchte Treffen dieser Art mit mehr als 100 Gästen, die in das Sudhaus des KINDL, Heimat des Cafés "König Otto" gefunden hatten. Zwischen den alten Sudkesseln begrüßte Dr. Armin Seitz, Vorsitzender des Unternehmensnetzwerk Neukölln-Südring e.V., gemeinsam mit Clemens Mücke, Leiter der Wirtschaftsförderung in Neukölln, die Anwesenden und nutzte wie immer die Gelegenheit, unsere neuen Mitgliedsunternehmen mit der Übergabe der Mitgliedsplakette im Netzwerk willkommen zu heißen. In seiner Rede berichtete er von den Aktivitäten des Vereins und warf nochmal einen tieferen Blick in das im Dezember 2016 veröffentlichte Branchenbuch "Branchenvielfalt Neukölln. Der Wirtschaftsstandort und seine Unternehmen", das in Kooperation mit Bezirksamt, Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie sowie mit dem Kreativnetz Neukölln entstanden ist. Herr Clemens Mücke nahm diesen Faden auf indem er den Bezug zu einer weiteren den Standort Neukölln portraitierenden Veröffentlichung herstellte, dem Imagefilm "Was Neukölln bewegt".

Bezirksbürgermeisterin Frau Dr. Franziska Giffey knüpfte in ihrer Rede inhaltlich an die im Film gezeigte positive Entwicklung der Neuköllner Wirtschaft an und präsentierte ihre Vorstellungen von einer erfolgreichen Wirtschaftspolitik in den nächsten Jahren. Darüber hinaus gab sie einen Überblick über die Schwerpunkte der Arbeit im Rathaus. Dazu gehört die Bekämpfung der illegalen Sperrmüllentsorgung und verantwortungslosen Vermüllung im Bezirk. Die Kampagne "Schön wie wir" hat sich seit 2016 zum Ziel gesetzt, den Bezirk Neu­kölln schöner und lebenswerter zu gestalten. Bei den Bürgerinnen und Bürgern soll ein Bewusstsein erzeugt werden, dass ein sauberer Bezirk ein lebenswer­ter Bezirk ist. Das Unternehmensnetzwerk Neukölln-Südring e.V. unterstützt die Ziele von "Schön wie wir" und ist nunmehr Kooperationspartner der Initiative, was Frau Dr. Giffey mit der Übergabe des "Schön-wie-wir-Besens" an die Vorstände des Unternehmensnetzwerks besiegelte. Da dieses Jahr unter dem Motto "Neukölln blüht auf" steht, werden wir dafür sorgen, dass Neukölln das Material zum Aufblühen bekommt: Wir produzieren die "Neuköllner Mischung" – eine Samenmischung, die ganz Neukölln in eine bunte Blütenpracht verwandeln wird!

Nach Frau Dr. Giffey war es an den Hausherren, das Wort zu übernehmen und so begrüßte zuerst Frau Salome Grisard, Architektin und Inhaberin des KINDL, und danach Herr Andreas Fiedler, Künstlerischer Direktor des Hauses, die Gäste. Mit bestem schweizerischen Akzent stellte er Konzept und Vision des KINDL und seiner Verantwortlichen vor.

Eine Institution im Bezirk Neukölln ist das Kunstfestival "48 Stunden Neukölln", das größte seiner Art in Berlin. Herr Dr. Martin Steffens, Festivalleiter, wurde von Clemens Mücke zu dem diesjährigen Festivalthema und den geplanten Veranstaltungen des vom 23. bis zum 25.06.2017 stattfindenden Kulturhighlights interviewt. Auch die Möglichkeiten und Chancen für potentielle Sponsoren kamen zur Sprache.

Herr Dr. Armin Seitz schloss wie immer den formellen Teil des Unternehmertreffens mit der Ankündigung der nächsten Veranstaltungstermine. Wer wollte, konnte sich danach die sehenswerte Videoinstallation "Olympia" anschauen. Weitere Ausstellungsräueme des KINDL waren leider aufgrund von Umbauten geschlossen. Zeitgleich öffnete das Buffet mit mediterraner veganer und vegetarischer Kost. Das direkt unterhalb des Sudhauses gebraute Rollberg Bier fand reißenden Absatz und der Zapfhahn stand den restlichen Abend kaum still. Sicher auch einer der Gründe für die vielen anregenden Gespräche und neuen Kontakte, die sich für die Unternehmerinnen und Unternehmer wie für auch für das Unternehmensnetzwerk ergaben!